Barsche mit Naturköder

Das Barschangeln mit Wurm oder Köderfisch ist leider etwas in Vergessenheit geraten. Die Masse und Sorten an Weich- und Hartplastik Ködern für das Spinnangeln hat den Markt schon vor einiger Zeit völlig überschwemmt. Der Vorteil des Spinnangelns ist ganz klar, das man in kürzester Zeit eine große Gewässerfläche nach Fischen absuchen kann. Jedoch gibt es schwierige Tage an denen die Barsche sich eher mit natürlichen Ködern verlocken lassen.
Dabei setze ich auf die Posenmontage mit einer Feststellpose.

Hardware:
Hierbei verwende ich eine Floatrute von 3,90m Länge und einem WG bis 40g. 2000er Rolle mit guter Bremse, bespult mit einer 0,22er monofilen Schnur.

Montage:
Ich Angel mit so genannten Loaferposen, welche ich an der Hauptschnur mit Hilfe von Posengummis feststelle. Darunter folgt ein entsprechendes Laufblei und direkt dahinter eine kleine Gummiperle um den Knoten zu schützen mit welchem der Wirbel befestigt wird. Das Vorfach besteht aus einem 0,20er Fluorcarbon, welches unter Wasser nahezu unsichtbar ist und als Haken verwende ich einen 8er Wurmhaken mit relativ kurzem Schenkel, oder einen 6er Haken beim angeln mit Köderfischchen.

Köder:
Als Köder verwende ich Tauwürmer, ein Bündel aus Dendrobenas oder kleine, schlanke Fischchen mit einer Länge von 5 bis 8cm. Als Köderfischchen nehme ich gerne Ukeleis, Grundeln, kleine Rotaugen, oder kleine Barsche, da Barsche Kannibalen sind.

Am wichtigsten ist es jedoch zu wissen, wo die gestreiften Räuber zu finden sind. Tipps dazu findest du in dem Beitrag Hot Spots für Barsch und Zander. Hat man sich einen dieser Hot Spots herausgesucht und man vermutet dort Fisch so sollte man sich durch die verschiedenen Tiefen der Stelle angeln, dies geschieht durch das Verschieben der Pose auf der Hauptschnur. Oftmals ist es so, das die kleineren Barsche oberhalb der größeren Barsche stehen, hat man die Kleinen gefunden, lohnt sich immer der Versuch eine Etage tiefer seinen Köder anzubieten. Wichtig hierbei ist, das der Köder in Bewegung sein muss, der Barsch will aktiv jagen, also muss der Köder sich bewegen. Dies geschieht entweder strömungsbedingt oder durch eine aktive Köderführung, z.B. durch langsames einholen des Köders.
Der Barsch ist ein Schwarmfisch, hat man also einen gefangen, kommen meist noch mehrere.

Allzeit Petri Heil!

Euer Sven

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