Hot Spots für Zander und Barsch

Hotspots am Kanal.
 
Der, bzw die Kanäle in NRW sind an für sich nicht sehr einfach zu beangeln, da auf diesen langen strukturarmen Gewässern die Fische entweder weit verteilt oder konzentriert an einer Stelle stehen, den sogenannten Hotspots. Wer solche Hotspots in den ansonsten sehr monoton und gerade fliessenden Gewässern erkennt hat mehr Chancen auf Erfolg.
Sogenannte “Hotspots” (aus dem engl. “heißer Punkt/Ort”) sind häufig eine Änderung der sonst strukturarmen Gewässerabschnitte. Dabei kann man zwischen sichtbaren und nicht sichtbaren Hotspots unterscheiden.
 

 
Zu den sichtbaren Hotspots gehören unter anderem:
 
– Hafenbecken, speziell die Einfahrten und
das Hafenbecken an sich
– Verengungen des Kanals
– Kurven
– Schleusen
– Poller, Brücken und Stege
– Übergänge von Spundwänden zur
Steinpackung
– Krautfelder (im Sommer)
– Ins Wasser gestürzte und überhängende Bäume oder Uferbewuchs
 
 
Nichtsichtbare Hotspots sind:
 
– Ende der Steinpackung im Wasser
– Krautfelder (im Winter)
– Flachwasserzonen und tiefere Löcher
– Muschelbänke
– Verengung und Verbreiterung der Fahrrinne
 
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt in den Kanälen stellt die Schifffahrt da. Kanäle sind stehende bis langsam fliessende Gewässer und lediglich durch die Schleuserei und dem Schiffsverkehr entsteht mehr Strömung. Vorbeifahrende Schiffe wirbeln das Wasser und den Gewässergrund auf, so dass Nährstoffe freigesetzt werden, die von Weissfischen aufgenommen werden. Dies lockt zugleich auch die Raubfische an, die dann oft richtig aktiv werden und sich auf Raubzug begeben. Deshalb sollte man sofern möglich und der Schiffsverkehr dadurch nicht behindert wird, die Köder im Wasser lassen und auf einen Biss vorbereitet sein.
 
Allzeit Petri Heil!
 
Euer Sven

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